Skip to main content
European Commission logo
EACEA National Policies Platform:Eurydice
Liechtenstein de:Strategien und Entwicklungen
Liechtenstein

Liechtenstein

7.Liechtenstein de:Erwachsenenbildung und Weiterbildung

7.2Liechtenstein de:Strategien und Entwicklungen

Last update: 25 March 2026

Es wird als Auftrag der jeweiligen Einrichtungen und Institutionen gesehen, einen Beitrag zur Weiterbildung der Bevölkerung zu leisten. 

Im Gesetz über die Förderung der Erwachsenenbildung ist festgelegt, dass der Staat die Erwachsenenbildung unterstützen soll, da sie die Gelegenheit bietet, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben und zu erweitern. Dies trägt zur geistigen Entfaltung und zur Persönlichkeitsentwicklung von Einzelpersonen bei und fördert das Engagement der Bevölkerung für aktuelle gesellschaftliche Probleme. Ausserdem wird betont, dass sich die Erwachsenenbildung von schulischer und beruflicher Bildung abgrenzen muss. Als Anbieter von Bildungsangeboten gelten anerkannte gemeinnützige Organisationen des Landes, die römisch-katholische Kirche, andere vom Land anerkannte Religionsgemeinschaften sowie die Gemeinden.

Das Berufsbildungsgesetz legt die Zielsetzung der berufsorientierten Weiterbildung wie folgt fest. „Die berufsorientierte Weiterbildung dient dazu, durch organisiertes Lernen: a) bestehende berufliche Qualifikationen zu erneuern, zu vertiefen und zu erweitern oder neue berufliche Qualifikationen zu erwerben. b) die berufliche Flexibilität zu unterstützen.

Der Staat fördert Angebote und Massnahmen der berufsorientierten Weiterbildung, an denen ein besonderes öffentliches Interesse besteht und welche ohne seine Unterstützung nicht bereitgestellt werden können (Umschulungs- und Wiedereingliederungsmassnahmen).

Die Hochschulen im Dienste der Wissenschaft und/oder der Kunst haben unter Berücksichtigung der Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden die folgenden Aufgaben zu erfüllen: "Öffentlichkeitsarbeit, die den Dialog mit der Bevölkerung, die lebenslange Weiterbildung und die Erarbeitung von langfristigen, nachhaltigen Entwicklungskonzepten einschliessen".